Anerkennungsverfahren bei ambulanter Psychotherapie


Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Behandlungen

Aufwendungen für eine ambulante psychotherapeutische Behandlung (tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie sowie Verhaltenstherapie) sind nur unter bestimmten Voraussetzungen dem Grunde nach beihilfefähig.

Eine wesentliche Voraussetzung ist die vorherige Anerkennung der Behandlung durch die Beihilfefestsetzungsstelle. Eine beihilferechtliche Anerkennung kann erst erfolgen, nachdem ein vertrauensärztliches Gutachten über Notwendigkeit, Art und Umfang der beabsichtigten Therapie vorgelegt wird.

Mit dem Vordruck "Antrag auf Anerkennung der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für Psychotherapie" können Sie die für die Beantragung von psychotherapeutischen Leistungen erforderlichen Formblätter bei der Beihilfefestsetzungsstelle anfordern. Nach Erhalt der Unterlagen ist für die Bearbeitung des Antrages Folgendes zu veranlassen:Die „Schweigepflichtentbindung“ ist bitte vom Patienten selbst bzw. der gesetzlichen Vertreterin oder dem gesetzlichen Vertreter auszufüllen und zu unter-schreiben.Geben Sie dann bitte die Antragsvordrucke Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt bzw. Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten und beauftragen Sie sie oder ihn, die „Bescheinigung“ auszufüllen und den „Bericht an die Gutachterin/den Gutachter“ zu fertigen. Der „Konsiliarbericht“ ist, soweit erforder-lich, ausgefüllt beizufügen.Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass auf dem verschlossenen Umschlag mit dem Bericht Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes bzw. Ihrer Therapeutin oder Ihres Therapeuten mein Aktenzeichen aufgeführt ist.Vor Anerkennung sind höchstens fünf probatorische Sitzungen, bei der analytischen Psycho-therapie höchstens acht probatorische Sitzungen beihilfefähig.