Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Sehhilfen ab dem 1. September 2016

Die notwendigen und angemessenen Aufwendungen für die Anschaffung von Sehhilfen sind unter den nach Nummer 3 ff. der Anlage 7 zu § 20 Niedersächsische Beihilfeverordnung (NBhVO) genannten Voraussetzungen beihilfefähig.

Nummer 3.1 der Anlage 7 zu § 20 Abs. 1 NBhVO ist mit Wirkung vom 01.09.2016 für ab diesem Zeitpunkt entstandene Aufwendungen in folgender Fassung anzuwenden:

3.1 Aufwendungen für Sehhilfen zur Verbesserung der Sehschärfe

Aufwendungen für die erstmalige Anschaffung einer Sehhilfe zur Verbesserung der Sehschärfe sind nur beihilfefähig, wenn eine schriftliche Verordnung einer Fachärztin oder eines Facharztes für Augenheilkunde vorliegt. Bei einer Ersatzbeschaffung genügt die Refraktionsbestimmung einer Augenoptikerin oder eines Augenoptikers.

Die Aufwendungen hierfür sind bis zu 13 EUR beihilfefähig.

Zu den berücksichtigungsfähigen Sehhilfen zur Verbesserung der Sehschärfe gehören:

  1. Brillengläser,
  2. Kontaktlinsen,
  3. Vergrößernde Sehhilfen

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